Über meine Oase
angelegt
Alexander Kluge beschreibt das Internet als Wüste aus Silizium, in der ein Überfluss an Informationen herrscht, der uns NutzerInnen rast- und ruhelos umherirren lässt. In diesem Meer aus Überfluss entsteht die Sehnsucht nach etwas Eigenem, nach Rückzugsorten der Ruhe, Orten, die nicht von Kapitalgier, Klicks oder Likes getrieben sind. Diese Orte sind Oasen inmitten der Wüste. Orte der Zuflucht, in die wir uns als verlorene Wanderer retten können. 1
Diese Seite ist mein Versuch, eine solche Oase zu errichten. Hier will ich dazu einladen, einen Moment zu verweilen und zu rasten. Zu stöbern und zu entdecken, möglicherweise Inspirationen oder Anregungen zu finden und auf Gedanken zu kommen, die nicht von Algorithmen und Konzernen initialisiert wurden. Zu sehen gibt es etwas über mich und meine Interessen, meine Projekte und über meinen Versuch, in der digitalen Welt unabhängig(er) zu sein.
Inspiriert hat mich dabei auch die Idee des digitalen Gartens, wobei ich meinen Garten eher als einen Ort des Experimentierens begreife, in dem ich Dinge “in die Erde” setze, von denen manche über lange Zeit zu großen Bäumen wachsen, die mir Trost, Schatten und Früchte spenden und andere vielleicht den ersten Winter nicht überstehen oder in der Sonne eingehen.
Somit freue ich mich, dass Du meine Oase und meinen Garten auf Deinem Weg durch die Wüste gefunden hast. Bleib, so lange Du magst und komm gerne wieder!
Vgl. Alexander Kluge: Die Entsprechung einer Oase, Mikrotexte, 2012 ↑
